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upload eines Textes (möglichst im RTF-Format!)
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Anlegen eines Verweises, einer Netzwerkadresse
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Starten einer Diskussion oder Anlegen einer Notiz
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download der neusten Enzyklopädie-Kompilation
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projektphasen der "Odysseen des Wissens
- 2.3.2000 - 3.3. 2000
workshop an der Bauhaus-Universität Weimar
"Zur Diskurspoetik in digitalen Wissensordnungen"
- bis zum 13.10. 2000
Einsendung von Artikeln, Text-Fragmenten, Zitaten, Projektbeschreibungen
(per rtf-attachment an hei+Co@hyperdis.de
oder über die upload-Seite in BSCW)
... als Diskussionsgrundlage für das nächste Treffen am:
- 22.10. 2000 round table am Rande des
FORUMs Ästhetik Digitaler Literatur
das vom 20.- 22. Oktober in Kassel stattfindet
Universität Gesamthochschule Kassel
Neuer Senatssaal, Mönchebergstraße 3
34109 Kassel
Wegbeschreibung:
http://www.netzaesthetik.de/ort.htm
Programm:
http://www.netzaesthetik.de/programm.html
TeilnehmerInnen & abstracts
http://www.netzaesthetik.de/start.html
- Oktober - Dezember 2000: Jagen und Sammeln
- Vergrößerung des Textbestandes, Erstellung einer weiteren Version der Enzyklopädie durch das in Kassel gebildete HerausgeberInnen-Team
- Bereitstellung der Materialien im Netz
- Kommentierung, Annotation und Ergänzung der einzelnen Artikel durch MitschreiberInnen und Kollaborateure
- 2001: Odysseen des Wissens erscheint auch als Buch per publishing on demand - die dynamisch weiterwachsende Informationslandschaft im Netz bleibt weiterhin als Arbeitsoberfläche bestehen
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| team und Kooperationen:
MitschreiberInnen und Text-SpenderInnen:
René Bauer, Walter Bauer-Wabnegg, Friedrich Block, Florian Cramer, Michael Giesecke, Christiane Heibach, Nicole Heidtke, Hans-Dieter Huber, Heiko Idensen, Frank Kilian, Markus Krajewski, Joachim Maier, Claus Pias, Martin Rost, Dirk Schröder, Roberto Simanowski, Beat Suter, Karin Wenz, Hartmut Winkler, Uwe Wirth, Karin Wenz ...
Rhizomartig können und sollen weitere Kollaborateure gefunden werden - bitte den Call gezielt weiterverbreiten an Freunde! |
links zu schreibprojekten im netz
suchmaschinen
projekte
kongresse /workshops
kleines wörterbuch der netzliteratur
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coming soon!!!
Die neuste Kompilation aller eingegangenen Beiträge:

odyssee2000_lex_0.rtf
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12 Lichtkäummeln Versuche, die in Büchern dargestellt sind
work in progress gemeinschaftlicher Recherche-, Schreib-, Editier- und Kommentierungsprozesse an einer Enzyklopädie, die von WissenschafterInnen und KünstlerInnen aus den verschiedensten Bereichen zusammengeschrieben wird.
In einer Verschränkung von inhaltlicher Recherche und Aufbereitung aller im Projekt" "Odysseen des Wissens" angesammelter Materialien und Dokumente arbeiten wir gemeinsam mit Kooperationspartnern an:
- netzwerkgestützten Schreiboberflächen und Aufschreibesystemen
- Mapping- und Archivwerkzeugen
- dem Entwurf einer offenen Informationslandschaft
- hybriden Produktions- und Publikationsweisen (zwischen Netz/CD-ROM/Buch per publishing on demand)
- einem haptischen Interface für eine Buchversion, die in materialisierter gedruckter Form, die digitalen Diskurstechniken simuliert und die einzelnen Textpartikel in Form eines Lexikons in vielfacher Weise benutzbar macht: nachschlagen, querlesen, in Beziehung setzen, im Netz weiterschreiben ...
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äger: sie unternehmen Versuche in allen mechanis3 Schatzgräber oder Grubenarbeiter: sie
| Die verschiedenen AutorInnen schreiben nicht nur zeitversetzt am selben Dokument, tauschen nicht nur ihre Zettelkästen, Zitatdatenbanken oder Referezen aus oder annotieren, kommentieren und ergänzen feststehende Texteinheiten, sondern sie entwerfen verschiedene Perspektiven, konstruieren Ein-, Aus- und Übergänge zwischen den Texten und re- und dekontextualisieren ihre Eingaben dabei permanent ... |
neue Vers3 Ordner: sie werten die Versuchsergebniin der log.lounge Erlangen (Helmstr.1) ein
Round-Table-Gespräch am 22. Oktober 2000 in Kassel im Kontext des
Forums zur "Ästhetik digitaler Literatur"
Bis zum kasseler Treffen soll schon eine erste Vor-Version eines gemeinschaftlichen Lexikons, Begriffs- und Zitatenapperates vorliegen.
Hierzu sind alle Beteiligten, Eingeladenen und Interessierten dazu aufgerufen, folgende Materialien bis Ende September einzusenden:
entweder: per rtf-attachment an hei+Co@hyperdis.de
oder über die upload-Seite in BSCW:
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upload eines Textes (möglichst im RTF-Format!) |
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Anlegen eines Verweises, einer Netzwerkadresse |
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Starten einer Diskussion oder Anlegen einer Notiz |
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download der neusten Enzyklopädie-Kompilation |
- Artikel (möglichst komprimiert und kompakt, vielleicht 2 K bis max. 12-16 K)
- Definitionen
- Begriffe
- Zitate
- Projektbeschreibungen (eigene und für das Thema/Projekt relevante)
- Links (und Linklisten)
- Literaturhinweise (mit kurzem abstracts zu den einzelnen Titeln)
- Kurzbiografien (512 - 4096 Zeichen)
- Screenshots sowie (möglichst eingescannte) Kopien von Buchseiten mit interessanten Layout, das geeignet ist für multidimensionales Wissens- und Text-Display
Aus diesen Materialien wird dann zu dem Sit-In am 22.10. 00 eine Tischvorlage erstellt, die als Grundlage für weitere Bearbeitungsprozesse dient.
Eventuell auch nach Kassel bitte entsprechende Buchobjekte, Zettelkästen, Lexikas, Enzyklopädien, Künstlerbücher oder Netzprojekte mitbringen, die als Anschauungsobjekte dienen können.
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Insbesondere ist daran gedacht, im weiteren Editierporozeß, Kommentare, Anmerkungen, Einwände, Weiterführungen, Querverweise, Bilder- und Sound-Ausschnitte zu den vorliegenden (alphabetisch organisierten) Artikeln zu assoziieren, die dann im späteren Druck auf einer breiten Marginalienspalte erscheinen werden.
Auch die weiteren Arbeitsprozesse werden in Kassel diskutiert:
- das Benutzen verschiedener kollaborativer Arbeitsoberflächen im Netz, in denen teilweise schon Informationen eingespeist sind (Netzsdressen in der linken Tabelle!)
- die Weiterarbeit im "Grossen Kreis" auf der Basis eines 'kleinsten gemeinsamen Nenners', etwa einer Mailinglist, in der die Anmerkungen, Kommentare etc. ppp. zu dem "Text-Grundbestand" zirkulieren, der in Phasen immer wieder als PDF-Datei veröffentlicht wird
- die Konstitution eines HerausgeberInnen und Layouter-Teams
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"Die Poesie muß von allen gemacht werden!
Die Urteile über die Poesie haben mehr Wert als die Poesie selbst. Sie sind die Philosophie der Poesie.
Das Plagiat ist notwendig. der Fortschritt schließt es ein. Es folgt eng dem Satz eines Autors, bedient sich seiner Ausdrücke, tilgt eine falsche Idee, ersetzt sie durch eine richtige Idee.
Die Poesie muß die praktische Wahrheit als Ziel haben. Ein Dichter muß nützlicher sein als irgendein anderer Bürger seiner Sippe.
Es gibt nichts Unverständliches.
Die Verzweiflung führt den Literaten unerschütterlich zur massenhaften Abschaffung der göttlichen und gesellschaftlichen Gesetze und zu rhetorischen und praktischen Bosheit.
Ich werde keine Memoiren hinterlassen.
Es gibt eine wenig stillschweigende Übereinkunft zwischen dem Autor und dem Leser gemäß der der erstere sich als Kranker bezeichnet und den zweiten als Krankenwärter akzeptiert. Es ist der Dichter, der die Menschheit tröstet. Die Rollen werden willkürlich vertauscht.
Von den Worten zu den Gedanken ist es nur ein Schritt ... Jetzt Musik!"
(Isidore Ducasse alias Lautreamont, Poesie, Hamburg 1979, OT Paris 1870)
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Der Text wird zu einer Oberfläche, zu einer Schnittstelle für die Begegnung von Leser und Schreiber, Urheber und Nutzer, Sender und Empfänger ...
Ob solche Versuche wirklich längerfristig und nachhaltig neue Diskursformen herausbilden helfen, vielleicht sogar die von Hypertext-Theoretikern immer wieder geforderte (und von den Programmentwicklern bisher nie eingelöste ...) Hybridisierung zwischen Form und Inhalt, Text und Kontext, Produktion und Rezeption, zwischen Autorfiktionen und Leserimaginationen ... zu bearbeiten und managen helfen - wird die Zukunft gezeigt haben werden.
Hören wir endlich auf, zu lesen und zu schreiben und die Geschichte immer wieder zu wiederholen, und fangen wir endlich an, gemeinsam zu Schreib/Lesern zu werden, d. h. unsere kulturellen, mentalen, diskursiven ... Wissenssysteme zu verknüpfen, unsere Lieblingsstellen und Lektüre-Momente, Lesezeichen, Randbemerkungen, Fußnoten ... auszutauschen und das Internet als einen interkulturellen intertextuellen Diskursraum zu benutzen.
Nicht das Taschenbuch, eine mailinglist, Hypertext, ebook oder verteilte Annotationssysteme sind revolutionär, sondern der Gebrauch, den wir davon machen!
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