Heiko Gerken: Hypermediales Erzählen. Praxis, Beschreibung, Theorie


Diplomarbeit im Studiengang Kulturpädagogik

an der Universität Hildesheim
vorgelegt von Heiko Gerken
November 1997



1. Gutachter: Prof. Dr. Hans-Otto Hügel (Institut für Medien- und Theaterwissenschaft)
2. Gutachter: Heiko Idensen (Institut für Audiovisuelle Medien)

Inhalt

I. Einleitung

II. Praxis - `Bahnreisen'

III. Hypermediale Erzählweisen in `Bahnreisen'

III.1. Zitat und Fragment
III.2. Multimediale Erzählweisen
2.1. Die digitale `Mixed Media'-Collage
2.2. Die digitale Kopie des Analogen
2.3. Die Montage
2.4. Digitaler Dreck
2.5. Filmisches Erzählen
III.3. Dokumentarische und fiktionale Erzählweise
III.4. Der fehlende Zusammenhalt - Kritik der eigenen Praxis

IV. Theorie
IV.1. Interaktivität
1.1. Konzepte für Interaktivität in hypermedialen Geschichten
1.2. Interaktivität - die neue Freiheit des Rezipienten?
IV.2. Multimedialität
2.1. Die Qualität der digitalisierten Medien
2.2. Weder Film noch Buch noch Spiel - die fehlende Kulturtechnik
IV.3. Hypertextualität - Hypertexttheorie
IV.4. Hypermediales Erzählen
4.1. Die Abgleichung mit der zeitgenössischen Erzähltheorie
4.1.1. Raum und Zeit als ordnende Prinzipien
4.1.2. Die Geschichtsbasis
4.1.3. Der Akt des Erzählens - Die Nichtstrukturierbarkeit der
Diskurse
4.1.4. Kohärenz in nicht-linearen Erzählstrukturen
4.1.5. Spannung in nicht-linearen Erzählstrukturen
4.2. Die Bausteine der hypermedialen Erzählstruktur
4.2.1. Die Erzähleinheit
4.2.1.1. Das narrative Modul
4.2.1.2. Das kleinste narrative Modul aus der Sicht der
Erzähltheorie
4.2.1.3. Narrative Module in der Praxis
4.2.2. Die Verknüpfungen
4.2.2.1. Referentielle und typisierte Verknüpfungen in
hypermedialen Erzählungen hypermedialen Erzählungen
4.2.2.2. Die Filmmontage als Formsprache für Verknüpfungen
4.2.2.3. Verknüpfungen aus verschiedenen Erzählmedien
4.3. Alternative Modelle zur linearen Erzählstruktur
4.3.1. Gleichzeitigkeit der Varianten
4.3.2. Geschichtslandschaft - Raum als strukturierendes Prinzip
4.3.3. Parallelwelten
4.3.4. Der Traum - Die Irrelevanz der Reihenfolge
4.3.5. Der Bewußtseinsstrom - Das Zapping in Raum und Zeit
4.3.6. Problematik der Einteilung in Strukturmodelle
4.4. Annäherung an die "Lösung" des Kohärenzproblems
4.4.1. Kohärenz in der räumlichen Erzählstruktur `Bahnreisen'
4.4.2. Kohärenzstrategien in der multilinearen Struktur

V. Hypermedia braucht ein anderes Erzählen -
Hypermedia braucht andere Geschichten
V.1. Eine andere Art des Erzählens
V.2. Andere Geschichten

VI. Quellennachweis
Monographien
WWW
Anwendungen

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I. Einleitung


Thema dieser Diplomarbeit sind die neuen Möglichkeiten des Erzählens mit dem Computer. Die Grundprinzipien dieses zu untersuchenden Erzählens sind die Hypertextualität und die damit verbundene Interaktivität. Das Erzählen erfolgt nicht linear, sondern netz- oder baumartig nach dem Hypertextprinzip des Mehrfachverknüpfens von Informationseinheiten. Eine hypertextuelle Struktur ist auf Interaktivität angewiesen. Sich verzweigende Strukturen bedürfen der Aktivität des Rezipienten, um eine von mehreren möglichen Verzweigungen auszuwählen. Diese Art des Erzählens wird gemeinhin unter dem Begriff nicht-lineares, bzw. non-lineares Erzählen gefaßt.
In dieser Arbeit will ich den beiden Erzählprinzipien noch ein drittes hinzufügen. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt dieser neuen Art des Erzählens ist m.E. der multimediale Aspekt. Der Computer kann als "Medium der Medien" aufgrund seiner Digitalität andere Medien in sich aufnehmen.[1] Diese Möglichkeit eines `Mixed Media'-Erzählstils soll in die Betrachtungen einfließen. So bezeichne ich diese Art des Erzählens nicht als nicht-lineares oder hypertextuelles sondern als hypermediales Erzählen.[2]
"Hypertext is young; narrative is old."[3] Und damit ist auch das hypermediale Erzählen auf der Basis des Computers noch sehr jung. Schon in den frühen Achtzigern entwickelte Lynn Hershman den nicht-linearen Film `Lorna'.[4] Als Basis diente jedoch noch nicht der Computer, sondern ein interaktives Bildplattensystem. Grahame Weinbren, der Pionier des `Interactive Cinema', und Roberta Friedman folgten 1986 mit ihrem `Erlking', ebenfalls auf einem kostspieligen Bildplattensystem. 1987 wurde mit Bill Atkinsons `Hypercard', einem Hypertextsystem für Macintosh Rechner, auf der Bostoner Macworld Expo der Beginn des "Zeitalters von Hypermedia für jedermann" postuliert.[5] Im gleichen Jahr wird die erste Hyperfiction veröffentlicht, die in der Fachwelt für Aufregung sorgt.[6] Michael Joyce präsentiert mit `Afternoon, a story', dem "granddaddy of hypertext fiction",[7] die neuentdeckten literarischen Möglichkeiten des Hypertext. 1991 wird das World Wide Web (WWW) für die Netzgemeinde freigegeben. Das WWW ist aufgrund seiner multimedia-fähigen HTML[8]-Programmierung ein weltumspannendes hypermediales Netzwerk. Hypermedia wird zur Normaltät des digitalen Alltags. 1997 ist der Schwerpunkt auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen `HYPER MEDIA - Gestern und Morgen. Nonlineares Denken und Gestalten in Film, Video und digitalen Medien'. Das hypermediale Erzählen wird zu einem öffentlichen Thema.

`Interactive Cinema' und Hyperfiction sind die "Wurzeln" des hypermedialen Erzählens, obwohl sie selber nur eingeschränkt als hypermedial zu bezeichnen sind. Das `Interaktive Cinema' begreift sich als Medium des interaktiven Films, in dem Text vornehmlich für Bildschirmfragen genutzt wird; Hyperfiction ist interaktive Literatur mit vereinzelten Bildern und Graphiken, die eher illustrieren als eine eigenständige erzählerische Aussage haben. Durch den multimedialen Ansatz werden jedoch die zu beiden Erzählpraxen gehörigen Theorien zu einer Theorie des hypermedialen Erzählens verbunden. Hypermediales Erzählen setzt sich sowohl aus interaktiver hypertextueller Literatur als auch interaktivem hypertextuellen Film zusammen. Comic und Hörspiel, die über keine eigene interaktive hypertextuelle Theorie und fast keine so geartete Praxis verfügen, sind ebenso Bestandteile dieser Art des Erzählens. Bis auf explizite Einschränkungen sind die Aussagen der Theorie des interaktiven Kinos und der Hyperfictiontheorie für das hypermediale Erzählen allgemein zutreffend, auch wenn in Zitaten aus den Theorien auf der einen Seite von Zuschauern, auf der anderen von Lesern gesprochen wird.
Aufgrund dieses multimedialen Ansatzes fließen auch verschiedene Erzähltheorien aus Literatur, Film und Comic in eine Theorie des hypermedialen Erzählens ein.
In Grahame Weinbrens Aufsatz `In the Ocean of Streams of Story' über die Theorie des interaktiven Kinos, den ich für eines der wesentlichen Werke für eine Theorie des hypermedialen Erzählens halte, wird die zentrale Frage des Erzählens in der Hypermedia gestellt. "What kind of story will fit the medium and what will be the grammar of its telling?" Diese Diplomarbeit will versuchen, Antworten auf diese beiden Fragen zu geben, wobei die Beantwortung in umgekehrter Reihenfolge erfolgt. Die Analyse des Erzählens steht im Vordergrund. Aus der Art des Erzählens wird dann geschlußfolgert werden, wie die Geschichten aussehen können, bzw. müssen, die auf diese hypermediale Weise erzählt werden sollen.
Die Diplomarbeit beginnt mit einem praktischen Teil, meiner eigenen hypermedialen Erzählung `Bahnreisen', die den theoretischen Ausführungen auf CD-ROM beiliegt. Erstens hebt `Bahnreisen' anders als das interaktive Kino und die Hyperfiction den multimedialen Aspekt hervor und ist deshalb besser geeignet für die exemplarische Beschreibung hypermedialen Erzählens. Zweitens läßt sich Theorie am eigenen Beispiel vorteilhafter begründen, weil man besser mit der Materie vertraut ist, und weiß, was aus Gründen und was aus Mangel nicht realisiert wurde.
Als zweites Kapitel folgt die Beschreibung hypermedialer Erzählweisen am Beispiel von `Bahnreisen', wobei der Schwerpunkt auf den multimedialen Erzählweisen liegt, da die Erklärung des multimedialen Prinzips im Gegensatz zu den Prinzipien Interaktivität und Hypertextualität konkreter Beispiele bedarf; die Prinzipien Interaktivität und Hypertextualität werden vor allem im folgenden Theorieteil behandelt. Den Abschluß dieses Kapitels bildet eine strukturelle Kritik an `Bahnreisen'.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich ausführlich mit der Theorie des hypermedialen Erzählens. Zuerst werden die drei Grundprinzipien referiert und prinzipienspezifische Probleme jeweils im Zusammenhang diskutiert. Das Prinzip der Interaktivität regelt den Eingriff des Rezipienten in das Erzählen der Geschichte und die Reaktion der Anwendung. Das Prinzip Multimedialität steht für medienübergreifende Erzählweisen. Das dritte Prinzip, die Hypertextualität, liefert dem hypermedialen Erzählen die Theorie der Einheiten und Verknüpfungen, die Theorie der Struktur. Im vierten Punkt dieses Kapitels geht es um die konkreten Unterschiede des hypermedialen Erzählens zum traditionellen linearen Erzählen. Zuerst erfolgt eine Abgleichnung des hypermedialen Erzählens mit der zeitgenössischen Erzähltheorie, wobei die Punkte Raum und Zeit als ordnende Prinzipien einer Erzählung und die Unterscheidung von Geschichte und Diskurs im Vordergrund stehen. Im Zusammenhang mit der Betrachtung von Diskursen im hypermedialen Erzählen werden die Probleme der Nicht-strukturierbarkeit, der Spannungserzeugung und das zentrale Problem der Kohärenzherstellung und -aufrechterhaltung erörtert. Zweitens werden als strukturelle Unterschiede die Grundbausteine des hypermedialen Erzählens - die Erzähleinheiten und die Verknüpfungen - analysiert. Darauf aufbauend werden vier praktische und ein theoretisches Erzählstrukturmodell als Alternative zur linearen Erzählstruktur vorgestellt und analysiert. Den Abschluß dieses Kapitels bildet der Versuch einer Lösung des als zentral erachteten hypermedialen Kohärenzproblems.
Das Schlußkapitel bildet ein Resümee über die Konsequenzen für das hypermediale Erzählen und für hypermediale Geschichten, die aus den praktischen und theoretischen Erkenntnissen erwachsen. Der Schluß liefert somit eine Antwort der der Diplomarbeit zugrunde liegenden Frage nach der Art des Erzählens und der besonderen Art der hypermedialen Geschichten.[9]

VI. Quellennachweis

Monographien:


ASSMANN, Peter: Interaktivität, in: STOCKER, Gerfried; SCHÖPF, Christine (Hrsg.): Ars Elektronica Festival 96. Memesis. The Future of Evolution, Wien und New York 1996, S. 394 - 401
ARISTOTELES: Poetik, übersetzt und hereausgegeben von Manfred Fuhrmann, Stuttgart 1982
BELLER, Hans (Hrsg.): Handbuch der Filmmontage.

Praxis und Prinzipien des Filmschnitts, München 1993

BOLTER, Jay David: Writing Space. The Computer, Hypertext and the History of Writing, New Jersey 1991
BOLZ, Norbert: Am Ende der Gutenberggalaxis. Neue Kommunikationsverhältnisse, München 1993
BORDWELL, David; THOMPSON, Kristin: Film Art. An Introduktion, New York 1986
BRONDMO, H.P.; DAVENPORT, G.: Creating and viewing the Elastic Charles. A hypermedia journal, in: McALEESE, Ray ; GREEN, C. (Hrsg.): Hypertext. State of the art, London 1990, S. 67 - 84

CHATMAN, Seymour: Story and Discourse. Narrative Structure in Fiction and Film, New York 1978
DELEUZE, Gilles; GUATTARI, Félix: Rhizom, übersetzt von Dagmar Berger, Clemens-Carl Haerle, Helma Konyen, Alexander Krämer, Michael Nowak und Kade Schacht, Berlin 1977
FREI, H.P.; SCHÄUBLE, P.(Hrsg.): Hypermedia, Berlin 1993
FIELD, Syd: Das Handbuch zum Drehbuch. Übungen und Anleitungen zu einem guten Drehbuch, übersetzt von Brigitte Kramer, Frankfurt am Main 1995
GENETTE, Gérard: Narrative Discourse. An Essay in Method, amerikanische Ausgabe von Jane E. Lewin, New York 1980
GLASER, Peter: 24 Stunden im 21. Jahrhundert. Onlinesein. Zu Besuch in der Neusten Welt, Frankfurt am Main 1995
HAEFNER, Gerhard: Ulysses. Instrument der Einübung in Emanzipation und Dokument der Befreiung der Romanform, in: ders.: Klassiker des englischen Romans im 20. Jahrhundert, Heidelberg 1990, S. 234 - 276

IDENSEN, Heiko; KROHN, Matthias: Vom Hypertext in der Kunst zur Kunst des Hypertext, in: GLOOR, Peter .A.; STREITZ, Norbert .A. (Hrsg.): Hypertext und Hypermedia . Von theoretischen Konzepten zur praktischen Anwendung, Berlin 1990
IDENSEN, Heiko; KROHN, Matthias: Kunst-Netzwerke: Ideen als Objekte, in: RÖTZER , Florian (Hrsg.): Digitaler Schein. Ästhetik der elektronischen Medien, Frankfurt a. M. 1991, S. 371 - 396
IDENSEN, Heiko: Hypertext als Utopie. Entwürfe postmoderner Schreibweisen und Kulturtechniken, in: Nachrichten für Dokumentation. Zeitschrift für Informationswissenschaft und -praxis, nfd 1/1993, S. 37 - 42
ISER, Wolfgang: Der Akt des Lesens. Theorie ästhetischer Wirkung, München 1976

JOYCE, James: Ulysses, übersetzt von Hans Wollschläger, Frankfurt am Main, 1986
KAHRMANN, Cordula; REISS, Gunter; SCHLUCHTER, Manfred: Erzähltextanalyse. Eine Einführung, 2. Auflage der überarb. Neuausg, Frankfurt am Main 1986

KLEPPER, Martin; MAYER, Ruth ; SCHNECK, Ernst-Peter: Hyperkultur. Zur Fiction des Computerzeitalters, Berlin 1996
KRIEG, Peter im Gespräch mit Erny Hildebrand: Für Dokumentarfilmer sehe ich spannende Möglichkeiten, in: Screen Multimedia 7/94, S. 29
KUHLEN, Rainer: Hypertext. Ein nicht-lineares Medium zwischen Buch und Wissensbank, Berlin 1991
LÄMMERT, Eberhard: Bauformen des Erzählens, Stuttgart 1972

LANDOW, Georg P.: Hypertext. The Convergence of Contemporary Critical Theory and Technology, Baltimore und London 1992

LANIER, Jaron im Gespräch mit Tom Sperlich: `Interaktivität' ist ein Witz, in: c't, Heft 6/1995, S. 68 - 71
McCLOUD, Scott: Understanding Comics, Northampton 1993

MÖCKEL-RIEKE, Hannah: Der virtuelle Text, in: KLEPPER, Martin; MAYER, Ruth; SCHNECK, Ernst-Peter: Hyperkultur. Zur Fiction des Computerzeitalters, Berlin 1996, S. 68 - 80
NELSON, Theodor Holm: Literary Machines, Swarthmore 1981
NESTVOLD, Ruth: Das Ende des Buches. Hypertext und seine Auswirkungen, in: KLEPPER, Martin; MAYER, Ruth; SCHNECK, Ernst-Peter: Hyperkultur. Zur Fiction des Computerzeitalters, Berlin 1996, S. 14 - 30
REPPESGAARD, Lars: Die Wahrheit über Multimedia: Die Diktatur der Bytes, in: Schädelspalter 7/95, Hannover, S. 30 - 33

RISAK, Vieth: HT und nichtkonventionelle Textstrukturen, in: FREI, H.P.; SCHÄUBLE, P. (Hrsg.): Hypermedia, Berlin 1993, S. 232 - 234
RODGETT, Damian im Gespräch mit Stefan Eckel: Ein (inter)aktiver (Proto)typ für Berlin, in: Screen Multimedia 7/94, S. 108f.
RÖTZER, Florian: Mediales und Digitales, In: ders. (Hrsg.): Ästhetik der elektronischen Medien, Frankfurt am Main 1991, S. 9 - 78
SCHWARZE, Hans-Wilhelm (1991a): Die Ebenen narrativer Texte: Geschehen, Geschichte, Diskurs, in: LUDWIG, Hans-Werner (Hrsg.): Literaturwissenschaft im Grundstudium 12: Arbeitsbuch Romananalyse, Tübingen 1991, S. 65 - 105
SCHWARZE, Hans-Wilhelm (1991b): Ereignisse, Zeit und Raum, Sprechsituationen in narrativen Texten, in: LUDWIG, Hans-Werner (Hrsg.): Literaturwissenschaft im Grundstuduim 12: Arbeitsbuch Romananalyse, Tübingen 1991, S. 145 - 188
SCHMUNDT, Hilmar: Strom, Spannung, Widerstand. Hyperfictions - die Romantik des elektronischen Zeitalters, in: KLEPPER, Martin; MAYER, Ruth; SCHNECK Ernst-Peter (Hrsg.): Hyperkultur. Zur Fiktion des Computerzeitalters, Berlin 1996, S. 44 - 67

TRUFFAUT, Francois: Mr. Hitchcock, wie haben sie das gemacht ?, München 1975
VOGEL, Ulrich: Hyperwelten. Wie schreibt man elektronische Bücher? - Strategien und Produkte, in: c't, Heft 6/1994, S. 126 - 140

WEINBREN, Grahame: Ein interaktives Kino, in: DENCKER, Klaus Peter (Hrsg.): Interface. Elektronische Medien und künstlerische Kreativität, Hamburg 1992, S. 59 - 64
WESEMANN, Arnd: Der große Vorführer, in: DIE ZEIT Nr. 42, 13. Oktober 1995, S. 106

WWW:

(Die mit "CD" gekennzeichneten Beiträge befinden sich auf der CD-ROM)
Kurzfimfestival Oberhausen 1997 "Hyper Media - Gestern und Morgen. Nonlineares Denken und Gestalten in Film, Video und Digitalen Medien", darin:

DAVENPORT, Glorianna: Die Erweiterung der dokumentarischen Tradition, url:http://www.uni-duisburg.de/HRZ/IKF/Hyper/HypGD13d.html , date: 4.4.1997
HALES, Christopher: Warum sollen Filme interaktiv sein?. url:
http://www.uni-duisburg.de/HRZ/IKF/Hyper/HypCHa4d.html, date: 4.4.1997, CD
KLUSZCZYNSKI, Ryszard W.: (Audio)Visual Labyrinths - Non-linear discourses in linear media, Oberhausen 1997, url:
http://www.uni-duisburg.de/HRZ/IKF/Hyper/HypRWK2d.html, date: 4.4.1997, CD

LE GRICE, Malcolm:Eine non-lineare Tradition - Experimentalfilm und digitales Kino, url:
http://www.uni-duisburg.de/HRZ/IKF/Hyper/HypLeG2d.html

date: 4.4.1997, CD
REISER, Martin: Neue Strukturen für Interaktivität, url:
http://www.uni-duisburg.de/HRZ/IKF/Hyper/HypMRi2d.html, date: 4.4.1997, CD
ASTON, Judith; TRURAN, Christine: New media and narrative. Integrating theory and practice. url:http://www-iet.open.ac.uk/iet/MENO/ht97/aston.html , date: 4.4.1997, CD
CALVI, Licia: Navigation and Narrative: A Temporal Framework for Hypertext Narrative, url: http://www-iet.open.ac.uk/iet/MENO/ht97/calvi.html, date: 4.4.1997, CD
EASTGATE SYSTEMS: Hypertext Fiction From Eastgate. Verkaufskatalog, url: http://www.eastgate.com/products/Cat_Fictions.html, date: 26.3.1997
FEED: Page versus Pixel, Diskussionrunde des Online Magazins FEED vom Mai `95, url: http://www.feedmag.com/95.05dialog1.html, date: 26.3.1997, CD

IDENSEN, Heiko: Stoßen/Ziehen/Interagieren? In: Telepolis-Online, url:http://www.heise.de/tp/film/6124/1.htm , date: 11.4.1997, CD

JOYCE, Michael: Hypertext Narrative, url:
http://noel.pd.org/topos/perforations/perf3/hypertext_narrative.html, date: 26.3.1997, CD
LIESTøL, Gunnar: "Über Narrativität, Rhetorik und Vermittlung in Hypermedia", http://www.mogul.no/mogul/kunnskapsbank/GL/rhetorik.htm, date: 3.4.97, date: 4.4.1997, CD
MILLER, Hugh: Micronarrative and interaction: How can we build a satisfying story out of a string of anecdotes?, url: http://www-iet.open.ac.uk/iet/MENO/ht97/miller.html, date: 24.3.1997, CD
MÜNZ, Stefan: n:m-Relation, kohäsive Geschlossenheit, url: http://ourworld.compuserve.com/homepages/muenz/htxt202.htm, date: 5.2.1997
MÜNZ, Stefan: Hypertext, url: http://ourworld.compuserve.com/homepages/muenz/htxt.htm, date: 5.2.1997

WEINBREN, Grahame: In the Ocean of Streams of Story, url:
http://www.sva.edu/MFJ/journalPages/MFJ28/GWOCEAN.HTML, date: 24.3.1997, CD

Anwendungen:


JOYCE, Michael: Afternoon, a story (Hyperfiction), Cambridge (USA) 1991
LARSEN, Deena: Marble Springs (Hyperfiction), Cambridge (USA) 1993
LIALINA, Olia: My Boyfriend Came Back from the War, url:
http://sunsite.cs.msu.su/wwwart/war/ , date: 22.7.1997, CD
MOULTHROP, Stuart: Victory Garden (Hyperfiction), Cambridge (USA) 1991

Kontakt:


Heiko Gerken
Ilmenaustr. 9
21335 Lüneburg


[1] Florian Rötzer, 1991, S. 28
[2] Hypertext wird, wenn der Schwerpunkt der Sichtweise auf seinen multimedialen Fähigkeiten liegt, als Hypermedia bezeichnet.
[3] Michael Joyce: Hypertext narrative, WWW
[4] Nähere Informationen der Autorin über die interaktive Kunst-Videodisk `Lorna' (1979-83) sind im WWW unter url: http://arakis.ucdavis.edu/hershman/ad/ad.html zu finden.
[5] Peter Glaser, 1995, S. 93
[6] Hyperfiction - elektronische, fiktive Literatur auf der Basis des Computers - wird auch als `Hypertext Fiction' oder `Electronic Fiction' bezeichnet.
[7] Robert Coover, in: The New York Times Book Review, zitiert aus dem WWW-Verkaufskatalog von Eastgate Systems: `Hypertext Fiction From Eastgate'
[8] Hypertext Markup Language
[9] In dieser Arbeit wird konsequent die männliche Form des Begriffes "Rezipient" benutzt. Dies ist kein Ausschluß der Hälfte der Menschheit, sondern dient nur der Lesbarkeit der Diplomarbeit, da eine konsequente weibliche Form oder das große "I" m.E. noch Stolpersteine im Lesefluß sind.